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Dirk Govers

Transport von A bis Z

Weiter für den besten Start – Auf dem Verladeplatz ist es früh und noch ruhig. Zwei Viehtransporter setzen zurück, das Sägemehl riecht frisch, der Kaffee dampft und die Papiere liegen bereit. In einer Stunde sind wir unterwegs Richtung Süden: Niederländische Ferkel auf dem Weg zu spanischen Ställen. Am anderen Ende Europas wartet ein leerer Stall, das Futter steht bereit, das Wasser läuft. „Wir liefern Tiere, die anderswo schwer zu züchten sind“, sagt Dirk Govers von VAEX The Livestock Traders. „Manchmal muss man eben Kilometer machen, um Qualität an den richtigen Ort zu bringen.“

Warum Ferkel manchmal weit reisen und wie wir das gut organisieren

Auf dem Verladeplatz ist es früh und noch ruhig. Zwei Viehtransporter setzen zurück, das Sägemehl riecht frisch, der Kaffee dampft und die Papiere liegen bereit. In einer Stunde sind wir unterwegs Richtung Süden: Niederländische Ferkel auf dem Weg zu spanischen Ställen. Am anderen Ende Europas wartet ein leerer Stall, das Futter steht bereit, das Wasser läuft. „Wir liefern Tiere, die anderswo schwer zu züchten sind“, sagt Dirk Govers von VAEX The Livestock Traders. „Manchmal muss man eben Kilometer machen, um Qualität an den richtigen Ort zu bringen.“

Warum diese Kilometer zählen

Wer im Schweinehandel arbeitet, weiß: Der Markt ist nirgendwo perfekt ausbalanciert. Die eine Region hat viel Mastkapazität und zu wenige Ferkel; die andere hat gute Ställe, möchte aber genetisch einen Sprung machen. Die Niederlande sind traditionell stark in Zucht und Gesundheit. Jahrelange Selektion auf Futtereffizienz, Einheitlichkeit und Wachstum sorgt für Tiere, die anderswo den Unterschied machen. Hinzu kommt: Nicht jedes Land hat die Infrastruktur oder den Maßstab, um schnell genug eigene Ferkel zu züchten. Dann ist gezielter Transport kein Luxus, sondern ein logisches Glied in der Kette.

Alles über acht Stunden nennen wir Langstreckentransport. Denken Sie an Fahrten nach Nordspanien. Für solche Fahrten gelten zusätzliche Anforderungen und besondere Aufmerksamkeit. Nicht nur, weil es so in den Vorschriften steht, sondern weil ruhiges Reisen am Ende den Unterschied macht.

Wie bereitet man so eine Fahrt gut vor?

Langstreckentransport beginnt nicht am Tag der Abfahrt, sondern schon früher.

– VAEX plant die Fahrten weit im Voraus.
– Die Exportkontrolle wird beantragt: mit klaren Informationen über Tiergruppe, Ziel, Route und das genaue Fahrzeug.
– Ein Tierarzt begutachtet die Tiere an der Laderampe und prüft, ob die Planung stimmt und die Tiere fit sind. Erst dann darf verladen werden.

Die Fahrzeuge sind für solche Fahrten ausgestattet. Sie verfügen unter anderem über:

– GPS-Tracking und Temperatursensoren pro Abteil.
– Trinksysteme, die unterwegs funktionieren.
– Stroh oder Sägemehl für Komfort und Halt.

Was passiert unterwegs?

Bei langen Fahrten sind immer zwei Fahrer anwesend. Nicht nur für die Gesellschaft, sondern um durchfahren zu können und aufmerksam zu bleiben. Für Ferkel planen wir, innerhalb von 24 Stunden anzukommen und abzuladen. Das gelingt nur mit straffer Planung und ruhigem Fahren. Kein scharfes Bremsen, keine wilden Kurven, denn hinten ist eine lebende Ladung.

Bei jedem Halt oder Fahrerwechsel prüft das Team immer dasselbe: Liegen die Tiere ruhig, gibt es überall Wasserdruck, laufen die Ventilatoren, bleibt die Temperatur stabil? Wenn etwas angepasst werden muss, geschieht das sofort. „Man verhindert Probleme, indem man ihnen zuvorkommt“, sagt einer der Fahrer. „Das ist das ganze Handwerk.“

Ankunft: Was sieht man dann?

Wenn alles gut gelaufen ist, merkt man das sofort beim Abladen. Die Ferkel steigen ruhig aus, trinken schnell und schnüffeln am Futter. Die Aufnahme verläuft reibungslos, und die Tiere sind neugierig und aufmerksam. Das ist wichtig: Ein Tier, das entspannt ankommt, startet besser. Auch der Halter sieht den Unterschied: Eine homogene Gruppe, aktiv und ohne sichtbaren Stress.

Was bringt es?

Gut organisierter Transport sorgt für vorhersehbare Partien, die einheitlich, gesund und passend zum Betrieb des Abnehmers sind. So kann man schneller reagieren, Leerstand begrenzen und genetische Fortschritte machen, ohne selbst züchten zu müssen.

Was tun wir für das Tierwohl?

Tierwohl beginnt nicht auf dem LKW. Es beginnt bei der Auswahl und Fitness im Vorfeld. Wir verladen nur, was transportfähig ist; Zweifelsfälle bleiben zurück und gehen gegebenenfalls zu Pigarné (dem Schlachthof, der sich auf die Verwertung von Ferkeln spezialisiert hat, die nicht für die weitere Mast geeignet sind). Beim Verladen schauen Exporteur, Fahrer und Tierarzt gemeinsam. Unterwegs sorgen Klima, Wasser und Platz für stabile Bedingungen. Sensoren registrieren alles, GPS zeigt die Route. Nicht als Spielerei, sondern als Steuerungsinformation und als Transparenz für Kunde und Aufsicht. So sichert man gleichzeitig Wohlbefinden und Qualität.

„Mein Tag ist gelungen, wenn die Ferkel ordentlich im Stall liegen und am Futter sind.“

So halten wir es zügig und angenehm für die Ferkel

– im Voraus stimmen wir Tier und Ziel ab, mit korrektem Gesundheitsstatus
– geprüfte Fahrzeuge mit Klimakontrolle, Trinkwasser und Einstreu
– zwei Fahrer, ruhiges Fahrverhalten, feste Kontrollpunkte
– Route und Reisezeiten gesichert, Fahrtdaten (Temperatur, GPS) verfügbar
– nach Ankunft direkte Aufnahme und kurze Nachsorgelinie zum Kunden

„Mein Tag ist gelungen, wenn die Ferkel ordentlich im Stall liegen und am Futter sind“, fasst Dirk zusammen. „Dann weiß man, dass die ganze Kette funktioniert hat.“

Hinter den Kulissen

Begleiten Sie uns an einem Ladetag und Sie sehen den Rhythmus. Waage auf Null, Papierkram in Ordnung, das Sägemehl wird dicker, wenn die Außentemperatur steigt. Ein Nicken vom Tierarzt, der letzte Check der Tränkelinien, Klappen zu. Kein Spektakel, aber Konzentration. Und ja, auch mit 1500 Kilometern vor sich kann man es vor allem ruhig angehen lassen.

Zum Schluss

Langstreckentransport klingt groß, ist im Kern aber einfach: Bringe das richtige Tier, auf die richtige Weise, an den richtigen Ort. Manchmal ist das um die Ecke, manchmal über die Pyrenäen. Wenn man gut vorbereitet, sorgfältig fährt und immer auf das Tier achtet, werden diese Kilometer zu einer Investition in einen besseren Start. Davon profitiert die ganze Kette – vom Händler bis zum Halter und vom Futterlieferanten bis zum Schlachthof.

Klicken Sie auf den Button und schauen Sie hinter die Kulissen:

von der Rampenabnahme in den Niederlanden bis zum Abladen im Stall in Spanien.

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