Kann ich Ihnen helfen?
Dirk Govers

Mit Jeroen einen Morgen Ferkel verladen

Wie sieht ein Morgen beim Verladen von Ferkeln wirklich aus?
Begleiten Sie Jeroen und erleben Sie, wie Planung, Tierkenntnis und Teamarbeit auf der Verladerampe zusammenkommen.

Jeroen van Oort

Es ist früh in Reek. In der VAEX-Kantine steht der
Kaffee schon bereit und Jeroen van Oort nimmt sich seine erste
Tasse. Er hält einen kurzen Plausch mit Kollegen über
die heutige Tour und geht dann zum Amarok.
Seit Jahren hilft er beim Verladen von Ferkeln. Er kennt die
Arbeit, die Menschen und die Tiere in- und auswendig. Heute
sind wir mit ihm unterwegs.

Der Tag beginnt mit der Planung

Jeroen weiß meist einen Tag vorher, wohin er fahren muss. „Oft sind es feste Adressen, die ich wöchentlich anfahre, daher kenne ich die Landwirte und Betriebe gut“, sagt er.

Heute geht die Fahrt nach Goch. Die Planung kommt über VBL, mit denen VAEX täglich zusammenarbeitet. „Dort steht alles drin: wohin ich fahre, wie viele Ferkel verladen werden müssen, wann der Tierarzt da ist… Das prüfe ich immer sofort. Man will nicht zu spät kommen, denn wenn der Tierarzt zu lange warten muss, gibt es ein Problem.“

Immer vorbereitet

In der Fahrerkabine liegen einige feste Utensilien: Sprühdosen zum Markieren der Ferkel und eine Rassel. Overall und Stiefel holt er meist beim Landwirt. „Das meiste liegt dort schon bereit, aber ich sorge dafür, dass ich alles habe, was ich brauche. Dann kann ich direkt loslegen.“

Was die Arbeit schön macht

Für Jeroen liegt die Zufriedenheit in der Arbeit mit lebenden Tieren. „Kein Tag ist wie der andere. Man ist unterwegs, sieht verschiedene Betriebe, und wenn alles ordentlich verladen ist und der Kunde zufrieden ist, dann ist mein Tag gelungen.“

Er behält immer im Auge, wie es den Ferkeln geht. „Es fühlt sich wie meine Verantwortung an. Ich will, dass alles gut läuft.“

Auf die Details achten

Verladen ist mehr, als Ferkel einfach in den LKW zu treiben. Im Sommer gibt es Hitzeschutzprotokolle, und immer ist es eine Herausforderung, die Tiere ruhig und gut verteilt zu verladen. „Man muss darauf achten, dass es zügig, aber auch ruhig abläuft. Und die Kommunikation mit Fahrer, Landwirt und Tierarzt muss stimmen. Eigentlich ist man das Bindeglied zwischen diesen dreien.“

Kurzer Kontakt

Auf dem Hof nimmt sich Jeroen immer kurz Zeit für ein Gespräch. „Früher setzte man sich öfter noch auf einen Kaffee oder sogar etwas zu essen dazu, heute geht es meist schneller. Aber kurz Kontakt zu halten, finde ich wichtig, das macht die Zusammenarbeit angenehmer.“

Unterwegs telefoniert er regelmäßig mit Kollegen oder der Planung. „Diesen Kontakt braucht man. Manchmal gibt es neue Informationen zum Verkauf oder es muss etwas abgestimmt werden. Ein Anruf und wir sind wieder auf dem neuesten Stand.“

Zufrieden nach Hause

Ein guter Tag ist für Jeroen, wenn alles ordentlich verladen und unterwegs ist. „Dann heißt es noch abwarten, bis sie ankommen, aber ich informiere mich oft, ob alles gut gelaufen ist. Manchmal gebe ich den Fahrern noch Tipps, zum Beispiel wenn schlechtes Wetter bevorsteht. Das gehört einfach dazu.“

Stolz auf den Beruf

Laut Jeroen sehen viele Menschen nicht, wie viel Organisation hinter einem Stück Fleisch steckt. „Die niederländischen Landwirte arbeiten sehr gut und nach strengen Vorschriften. Wir gehören wirklich zur Spitze Europas. Das darf ruhig öfter gesagt werden.“

Mit Jeroen unterwegs merkt man: Diese Arbeit dreht sich um Erfahrung, Aufmerksamkeit und gute Zusammenarbeit. Es ist nicht einfach verladen und wegfahren, sondern dafür sorgen, dass alles stimmt: für die Tiere, für den Landwirt und für den Kunden.

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