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Dirk Govers

Von Dänemark nach Albanien: Gemeinsam den Milchviehsektor aufbauen

„Mit den richtigen Tieren und Menschen um sich herum kann man viel erreichen“

Eine lange Fahrt, über Berge und durch Täler, brachte kürzlich eine Gruppe dänischer Färsen vom hohen Norden in den sonnigen Süden: nach Albanien. Nicht einfach eine Lieferung, sondern ein neuer Schritt in der Zusammenarbeit zwischen VAEX und dem albanischen Händler Edoardo Rrotani. Eine Partnerschaft, die seit fünfzehn Jahren auf Vertrauen, Qualität und einer gemeinsamen Vision für die Zukunft der Milchviehhaltung in Albanien basiert.

Vom Mastschwein zur Milchkuh

Edoardo Rrotani ist in der Viehhandelsbranche kein Unbekannter. Im Jahr 2004 gründete er sein Unternehmen, damals noch mit breitem Fokus: Schweine, Kälber, Mast und Handel gemischt.

„Irgendwann hatte ich sogar einen eigenen Schweinebetrieb mit etwa 2.000 Mastschweinen“, erzählt er. „Aber schließlich habe ich damit aufgehört. Es wurde weniger interessant. Der Handel hat mich immer gereizt.“

Heute konzentriert sich Edoardo ganz auf den Handel mit jungen Kälbern und tragenden Färsen. Und das macht er nicht allein: Schon seit 2010 arbeitet er eng mit VAEX The Livestock Traders zusammen. Diese Zusammenarbeit begann über Umwege, entwickelte sich aber schnell zu etwas viel Größerem.

„Anfangs war es rein geschäftlich. Aber im Laufe der Jahre sind wir fast wie eine Familie geworden.“

Vertrauen als Fundament

Was macht diese Zusammenarbeit so stark? Für Edoardo ist es klar: Vertrauen und gegenseitiger Respekt.

„Ich habe mich damals für VAEX entschieden, weil es ein bekannter Name in Europa ist, aber vor allem, weil ich bei Dirk Govers und seinem Team sehr korrekte Menschen kennengelernt habe“, sagt er. „Zuverlässigkeit ist für mich das Allerwichtigste. Wenn ich mit jemandem arbeite, muss ich mich darauf verlassen können.“

Diese Zuverlässigkeit gilt in beide Richtungen. Auch bei VAEX ist Edoardo inzwischen ein bekannter und geschätzter Partner. Gemeinsam bauen sie seit Jahren an einem stabilen Netzwerk zwischen Westeuropa und Albanien, mit dem Ziel, die Schweine- und Milchviehhaltung dort weiterzuentwickeln.

Warum gerade dänische Färsen?

Die jüngste Lieferung tragender Färsen aus Dänemark ist ein gutes Beispiel dafür. Laut Edoardo passen die dänischen Tiere perfekt zur Nachfrage auf dem albanischen Markt.

„Unsere Kunden wollen Tiere mit guter Genetik und hoher Produktivität“, erklärt er. „Die Färsen aus Dänemark sind ideal für kleinere landwirtschaftliche Familienbetriebe. Sie sind robust, geben viel Milch und passen gut zu unseren Betriebsbedingungen.“

Die Auswahl erfolgt immer sorgfältig. Keine Standardware, sondern gezielte Suche nach dem richtigen Tier für den richtigen Kunden.

„Jede Lieferung ist Maßarbeit. Die Leute von VAEX denken da wirklich mit. Das ist sehr wertvoll.“

Ein Markt voller Herausforderungen… und Chancen

Albanien befindet sich in der Milchviehhaltung noch immer im Aufbau. Nur 20 % des nationalen Milchbedarfs werden lokal produziert. Der Rest kommt aus Ländern wie Ungarn, Bosnien und Serbien.

„Das ist natürlich auf Dauer nicht tragbar“, sagt Edoardo. „Wenn wir vorankommen wollen, müssen wir investieren. In bessere Ställe, bessere Fütterung und vor allem: bessere Genetik.“

Hier kommt der Import tragender Färsen ins Spiel. Laut Edoardo ist er der Motor für Erneuerung:

„Durch den Import guter Färsen geben wir unseren Landwirten die Möglichkeit, neue Betriebe zu gründen und bestehende zu verbessern.“

Und diese Verbesserungen sind sichtbar. Immer mehr Landwirte steigen auf moderne Haltungsverfahren um. Es werden neue Melkstände gebaut, es gibt mehr Aufmerksamkeit für Fütterung und Pflege, und auch junge Unternehmer wagen wieder zu investieren.

Gemeinsam in die Zukunft

Für Edoardo ist die Zukunft klar: weiter aufbauen, weiter zusammenarbeiten und weiter verbessern. „Wir haben noch einen langen Weg vor uns, aber ich glaube daran. Solange wir weiter in Qualität investieren, wird alles gut.“

Er sieht die Zusammenarbeit mit VAEX daher als wichtigen Bestandteil dieser Zukunft.

„Ohne gute Partner schafft man es nicht. Aber wenn man die richtigen Menschen um sich hat, kann man viel erreichen. Das ist es, was wir mit VAEX tun. Gemeinsam vorwärts.“

Ein starkes Fundament

Die Zusammenarbeit mit Edoardo Rrotani zeigt deutlich, wie sich VAEX auch außerhalb der Niederlande und außerhalb des Schweinehandels für starke, nachhaltige Viehhaltungssysteme einsetzt. Ob es nun um Ferkel nach Spanien oder Färsen nach Albanien geht, es dreht sich immer um Maßarbeit, Qualität und Vertrauen.

Und egal, ob man in Dänemark beginnt oder in Albanien endet: Wenn das Fundament stimmt, kann gebaut werden.

„Unsere Branche braucht Milch. Und Milch beginnt mit einer guten Kuh.“

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