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Dirk Govers

SERBIEN: EIN AUFSTREBENDE LAND FÜR DEN SCHWEINE- UND FERKELHANDEL

Serbien gewinnt innerhalb des europäischen Marktes immer mehr an Bedeutung, wenn es um den Handel mit Schweinen und Ferkeln geht. Dieses Land in Südosteuropa verbindet eine reiche landwirtschaftliche Tradition mit neuen Möglichkeiten für Handel und Wachstum.

Traditioneller Agrarsektor

Mit seiner zentralen Lage, günstigen landwirtschaftlichen Bedingungen und dem zunehmenden Fokus auf Modernisierung bietet Serbien ein attraktives Klima sowohl für lokale Produzenten als auch für internationale Handelspartner.

Traditioneller Agrarsektor

Der Agrarsektor ist seit Jahrhunderten eine wichtige Säule der serbischen Wirtschaft. Die Schweinehaltung spielt dabei eine herausragende Rolle, insbesondere in Regionen wie der Vojvodina im Norden Serbiens. Dieses fruchtbare Gebiet, auch als die Kornkammer Serbiens bekannt, bietet ausgezeichnete Möglichkeiten für die Futtermittelproduktion, was die Schweinehaltung in der Region unterstützt. Viele serbische Landwirte kombinieren traditionelle Methoden mit innovativen Techniken, sodass sowohl kleine als auch große Betriebe in der Branche florieren.

Chancen für Export und Handel

Durch ihre strategische Lage fungiert Serbien als Bindeglied zwischen Westeuropa, Osteuropa und dem Nahen Osten. Das eröffnet große Chancen für den Export von Schweinen und Ferkeln. Obwohl Serbien kein Mitglied der Europäischen Union ist, hat das Land verschiedene Handelsabkommen geschlossen, die einen reibungslosen Handel und Export ermöglichen. Die Nachfrage nach serbischen Schweinen wächst, insbesondere aus Nachbarländern wie Kroatien, Bosnien und Herzegowina und weiter Richtung Mitteleuropa.

Darüber hinaus baut Serbien zunehmend moderne Infrastruktur für Transport und Logistik auf, was für einen tiergerechten und effizienten Export von entscheidender Bedeutung ist.

Herausforderungen und Zukunftsperspektiven

Trotz Wachstum und Chancen steht der serbische Schweinesektor auch vor Herausforderungen. Der Schweinebestand hat in den letzten Jahrzehnten Schwankungen erlebt, teils durch wirtschaftliche Veränderungen und Gesundheitsrisiken wie die Afrikanische Schweinepest. Um diese Herausforderungen zu meistern, investiert Serbien in bessere veterinärmedizinische Kontrollen, Zusammenarbeit mit internationalen Partnern und die Modernisierung der Schweinebetriebe. Immer mehr Landwirte erkennen das Exportpotenzial und setzen auf Qualität, Nachhaltigkeit und Effizienz. Mit einer weiteren Integration in den internationalen Markt kann Serbien seine Position als Handelsland weiter stärken.

Wir stellen vor: Zoran Djurić

AUFBAU EINES STARKEN NETZWERKS AUF DEM SERBISCHEN SCHWEINEMARKT

In einer dynamischen Branche wie der Schweineindustrie ist Zusammenarbeit von entscheidender Bedeutung. Zoran Djurić, Gründer und Inhaber von Synergy Agro in Serbien, erzählt seine Geschichte über seine Rolle in der Branche, seine Tätigkeit als Vertreter von VAEX und die besonderen Herausforderungen des serbischen Marktes.

Zoran Djurić, 42 Jahre alt, ist ein Mann mit einer klaren Vision. Geboren und aufgewachsen in Novi Sad, verbindet er sein MBA-Studium mit sieben Jahren Erfahrung in der Schweinehaltung. Zoran lebt mit seiner Frau und zwei Töchtern in Serbien, wo er 2017 beschloss, einen Stall für Mastschweine in Zabalj, einem Dorf in der Nähe seines Wohnortes, zu bauen. Dies markierte den Beginn seines Abenteuers in einer Branche, in der er zunächst keine Erfahrung oder Ausbildung hatte. „Ich sah das Potenzial als gute Investition“, erzählt er.

Wachstum in der Branche
Was mit Mastschweinen begann, entwickelte sich schnell zu einem breiteren Fokus. In diesem Jahr investierte Zoran in einen neuen Stall für 120 Sauen. Damit kann er alle sechs Wochen 320 Ferkel produzieren. Neben dem Betrieb seiner beiden Standorte kümmert er sich um die Pflege der Kontakte zu Mitarbeitern, Lieferanten und Kunden.

Die Erweiterung auf den Ferkelverkauf kam auch durch seine Zusammenarbeit mit VAEX. Seit August 2024 ist Zoran offizieller Vertreter von VAEX in Serbien, Kroatien und Bosnien. Diese Partnerschaft entstand auf natürliche Weise: „Ich begann als Kunde von VAEX, wo ich Ferkel für meinen eigenen Betrieb und den meiner Partner kaufte. Während eines Besuchs von Mike und Gert in Serbien führten wir ein ausführliches Gespräch und kurz darauf bot VAEX mir die Möglichkeit, als Vertreter tätig zu werden.

"Das Schönste an meiner Arbeit ist es, die glücklichen Gesichter zu sehen, wenn wir gesunde Ferkel liefern."

Zoran Djurić

Die Herausforderungen des serbischen Marktes

Der serbische Schweinemarkt bietet viel Potenzial, bringt aber auch spezifische Herausforderungen mit sich. Ein großes Hindernis ist das Importverfahren für lebende Tiere, da Serbien kein EU-Mitglied ist. „Es kann zwei bis vier Wochen dauern, bis ein Importantrag genehmigt wird“, erklärt Zoran. Darüber hinaus wird der Markt durch die Afrikanische Schweinepest (ASP) und die Schwankungen der Ferkelpreise beeinflusst. „Im Juni und Juli dieses Jahres war die Nachfrage enorm und der Preis stieg auf 135 Euro pro Ferkel. Drei Monate später fiel der Preis auf 40 Euro.“

Trotz dieser Hürden sieht Zoran viel Zukunftspotenzial. Die Zahl der Sauen in Serbien ist so gering, dass nur 35-40 % des inländischen Ferkelbedarfs gedeckt werden können. Der Rest muss importiert werden. Das schafft Chancen für Kooperationen wie die mit VAEX.

Was macht VAEX besonders?

Zoran ist sichtlich begeistert von seiner Zusammenarbeit mit VAEX. „Ich schätze die hohe Qualität der Ferkel und den Fokus auf langfristige Beziehungen“, sagt er. „Außerdem arbeite ich gerne mit einem jungen, ambitionierten Team, das die gleichen Werte teilt.“ Für Zoran dreht sich alles um zufriedene Kunden: „Das Schönste an meiner Arbeit ist es, die glücklichen Gesichter zu sehen, wenn wir gesunde Ferkel liefern.“

Mit seinem Engagement und strategischen Weitblick spielt Zoran eine Schlüsselrolle bei der Stärkung der Präsenz von VAEX in der Region. Zoran und VAEX bilden gemeinsam ein starkes Glied in einem herausfordernden, aber vielversprechenden Markt.

„Der serbische Schweinemarkt bietet viel Potenzial, bringt aber auch spezifische Herausforderungen mit sich.“

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