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Dirk Govers

Zurück in die Vergangenheit mit Willy Tijs

Mit einem breiten Grinsen lehnt sich Willy Tijs zurück. Seit Jahrzehnten ist er ein bekanntes Gesicht im Schweinehandel und weiß wie kein anderer, wie die Geschäfte früher liefen. „Damals war alles anders“, sagt er mit einem Augenzwinkern. „Mehr Bauern, mehr Händler und vor allem mehr Geselligkeit. Ja, besonders Letzteres!“

„Mit einem Schnäpschen dazu lief alles leichter“

Willy nimmt uns mit zurück in eine Zeit, in der der Handel vor allem auf persönlichen Beziehungen basierte. Freitag und Samstag waren die Tage schlechthin. „Dann saßen wir hier am Küchentisch oder im Café. Die Flasche auf dem Tisch und verhandeln“, erzählt er lachend. „Die Bauern wollten das Geld sehen, ganz wortwörtlich. Also kam ich oft mit einer Tasche voller Bargeld. Dieses Vertrauen musste man sich erst verdienen.“

Schon damals arbeitete Willy eng mit VAEX zusammen. „Wir halfen uns gegenseitig beim Handel. Hier kamen Italiener vorbei, um sich edle Schweine auszusuchen. Sie gingen mit einer Sprühdose durch den Stall und markierten die besten Schweine. Aber manchmal dauerte das den Italienern alles zu lange. Dann halfen wir ein wenig nach“, sagt er mit einem schelmischen Lächeln. „Wir machten selbst ein paar Striche, dann konnten sie schneller nach Hause.“

Die Dynamik war damals ganz anders. Viele kleine Gruppen von Schweinen mussten eingesammelt werden, oft bei Bauern in der Nähe. Die Fahrer machten manchmal drei Fahrten am Tag und alle arbeiteten zusammen. „Der letzte LKW? Der fuhr nicht ab, bevor alle zufrieden waren. Danach ein Schnaps und das Wochenende konnte beginnen“, erzählt Willy.

Er denkt gerne zurück an das geschäftige Treiben, die Geselligkeit und den lebhaften Handel. Aber die Zeiten haben sich geändert. „Heute läuft alles strikter ab. Kein Handschlaggeschäft mehr, kein Bargeld. Alles ist geplant, registriert und abgesprochen. Daran kommt man nicht mehr vorbei“, erzählt er. „Die Bauern wollen Sicherheit und wir müssen dafür sorgen, dass alles stimmt. Aber diese Geselligkeit von früher? Die vermisse ich manchmal schon.“

Trotzdem ist Willy stolz auf seinen Beruf. „Wir machen es jetzt anders, aber es bleibt eine schöne Arbeit. Man kümmert sich immer noch um seine Beziehungen und muss immer nach vorne schauen. Das ist das Wichtigste.“ „Die Nostalgie an die alten Zeiten bleibt schön, aber die heutige Zusammenarbeit mit VAEX beweist, dass auch in einem sich verändernden Markt Erfolg möglich ist.“

Während der letzte Schluck Kaffee aus seiner Tasse verschwindet, schließt Willy ab: „Aber ehrlich? Ab und zu so ein Abend mit der Flasche auf dem Tisch… das würde doch nicht schaden.“ Und so geht die Zeit von damals nie ganz verloren, solange es Geschichten zu erzählen gibt.

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