VAEX – vom Ferkel bis zum Teller
Ein Einblick in ein Handelsunternehmen mit Charakter
Wer VAEX sagt, meint Ferkel. Schon seit den 1970er Jahren werden aus Reek wöchentlich Tausende Ferkel und Schweine an Kunden in ganz Europa gehandelt. Doch hinter diesen Zahlen steckt weit mehr als nur Handel. VAEX hat sich im Laufe der Jahre zu einem dynamischen Unternehmen mit einem breiten Netzwerk, cleveren Nebentätigkeiten und einer bodenständigen Mentalität entwickelt. Zeit für einen Blick unter die Motorhaube.
Der Handel mit Ferkeln ist der Motor von VAEX. Jede Woche werden Tausende Tiere an Kunden in Spanien, Italien, Kroatien, Serbien, aber auch in Ländern wie Ungarn, Deutschland, Polen, Griechenland, Bosnien usw. geliefert. Kein Massenprodukt, sondern Maßarbeit. Denn jedes Unternehmen hat andere Wünsche bezüglich Genetik, Gewicht, Gesundheit und Planung.
Was VAEX besonders macht, ist die Kombination aus Wissen über den europäischen Markt und kurzen Wegen. Durch den täglichen Kontakt mit Lieferanten und Abnehmern weiß das Team genau, was los ist, und kann schnell reagieren.
Mehr als nur Ferkel
Neben Ferkeln ist VAEX auch im Handel mit Schlachtschweinen und Zuchtjungschweinen aktiv. Aufgrund steigender genetischer Anforderungen und besserer Zuchtprogramme entscheiden sich immer mehr Betriebe für spezialisierte Zuchtjungschweine. VAEX ist hier dank europäischer Verbindungen und der Herstellung von Kontakten ein wichtiger Akteur.
Auch im Rindersektor ist VAEX kein Unbekannter. Es werden Rinder (vor allem tragende Färsen) für Zucht, Mast oder Schlachtung gehandelt, sowohl innerhalb als auch außerhalb Europas. Dank eines zuverlässigen Netzwerks und Kenntnissen der veterinärmedizinischen Anforderungen pro Land kann VAEX auch diesen Markt gut bedienen.
Vom lebenden Tier zum Fleisch
Seit einigen Jahren ist VAEX auch am anderen Ende der Kette aktiv. Über Pigarné, einen spezialisierten Schlachthof für Ferkel, werden Ferkel, die nicht für die weitere Aufzucht geeignet sind, dennoch optimal genutzt. Die Schlachtkörper gehen direkt in die Länder und die fleischverarbeitende Industrie, wo Ferkelfleisch konsumiert wird, insbesondere nach Deutschland, Südosteuropa und Asien.
VAEX denkt über die bestehenden Wege hinaus. So wird derzeit untersucht, ob und wie bei der Vermittlung beim Verkauf rumänischer Schweinebetriebe geholfen werden kann. In Westeuropa gibt es viele Landwirte, die aufhören oder ihr Glück im Ausland suchen, während der Sektor dort in Bewegung ist. Mit den richtigen Partnerschaften kann VAEX eine verbindende Rolle spielen.
Auch in Italien eröffnen sich neue Chancen. Dort werden Mastschweine selbst gemästet. Das gibt mehr Einblick und Gefühl für unsere Kunden.
Was VAEX auszeichnet, ist der Wille, sich ständig zu erneuern. Nicht lautstark, aber bestimmt. Durch kluge Kombinationen zwischen verschiedenen Märkten, Dienstleistungen und Ländern bleibt das Unternehmen relevant. Kein Tag ist wie der andere, aber der rote Faden ist immer klar: zuverlässig handeln, mit beiden Beinen auf dem Boden.
Ob es um eine Ladung Ferkel nach Süddeutschland, eine Partie Zuchtjungschweine für ein italienisches Unternehmen oder einen Deal für gefrorenes Fleisch nach Osteuropa geht – bei VAEX weiß man, woran man ist. Und das ist vielleicht die größte Stärke von allen.
Unser Magazin gibt Ihnen einen Einblick in die Welt des internationalen Schweine- und Viehhandels. Mit aktuellen Marktinformationen, inspirierenden Geschichten und praktischen Einblicken. Für alle, die wissen möchten, was passiert und wo die Chancen liegen.